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Das intelligente und vernetzte Eigenheim: Energieeinsparung dank Smart Home

Das stetige Voranschreiten der Digitalisierung bedingt mitunter die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI). Neben dem Zugewinn für Möglichkeiten zur Collaboration zählen Smart Home-Technologien zu den interessantesten Neuerungen im Bereich intelligenter Maschinen. Währenddessen stellt die kontinuierlich wachsende Anzahl an strom- und energieverbrauchenden Geräten im Haushalt das gesamte Energiemanagement vor große Herausforderungen. Wie kann der Energieverbrauch innerhalb eines Haushalts beziehungsweise eines Betriebes gesenkt werden, obwohl die Masse an stromverbrauchenden Geräten steigt? Eine weiter aufstrebende Variante zur Energieeinsparung findet sich in genau diesen Smart Home-Systemen. Im folgenden Beitrag werden Potenziale, aber auch negative Aspekte von Smart Home erläutert.

Smart Home als energieeffiziente Lösung für das Energiemanagement

Intelligente, vernetzte und selbstlernende Systeme kommen in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz, ob Industrieunternehmen, im Handel oder in Dienstleistungsunternehmen. Auch in Privathaushalten haben bereits intelligente Systeme nützliche Anwendungsbereiche gefunden. Smart Home-Geräte, bekannt durch Systeme wie Google Home, Alexa und Apple HomeKit, stehen für intelligente Begleiter im privaten Alltag. Doch Smart Home-Systeme können mehr als nur neue Artikel zu bestellen und auf Sprachanweisungen des Konsumenten zu reagieren.

Wie im Online-Artikel der FAZ schon beschrieben, zeigen sich neue Möglichkeiten der Energiekostensenkung und der Energieeinsparung. Durch selbstständiges Agieren, Lernen und Planen der Systeme wird nicht nur der Alltag bequemer, sondern deutlich energieeffizienter. So können laut Focus Online bis zu 30 Prozent an Heiz- und Energiekosten eingespart werden. Dabei regeln beispielsweise smarte Regler die Temperaturen der Heizungssteuerung und schalten stromverbrauchende Geräte oder Heizungen komplett ab, wenn diese nicht benötigt werden, beispielsweise wenn keine Person zu Hause ist. Smart Home-Systeme sind meist ähnlich im Aufbau. Es gibt einen zentralen Server im Haus oder auf einer App und die dazugehörigen funktionalen Komponenten an den jeweiligen Stellen im Haus, an denen gespart werden soll. Dabei sind fünf Komponenten besonders wichtig im Bezug auf die Energieeffizienz:

  • Smarte Zähler („Smart Metering“)
  • Smartes Belüftungssystem
  • Smarte Fenster- und Türenverriegelungen
  • Smarte Heizungssteuerung
  • Smarte Lichtsteuerung.

Namenhafte Marktforschungsunternehmen äußern positive Prognosen des zukünftigen Smart Home-Marktes. Auch Beratungsunternehmen weisen auf starke Zukunftschancen in diesem Bereich hin. Deshalb ist das Thema Smart Home auch für Unternehmen ein interessantes Gebiet für weitere Entwicklungen.

Trotz der Potenziale erfahren Smart Home-Systeme kritische Stimmen

Betrachtet man nun die negativen Aspekte von Smart Home, so fallen häufig dieselben Faktoren auf. Das sind zum einen die intransparente Angebotsvielfalt und die damit einhergehenden Produktpreise. Viele Systeme mit unterschiedlichsten Funktionsweisen sorgen für Inkompatibilität der Produkte. Meist sind die Installationen noch mit hohen Kosten aufgrund des Aufwands verbunden. Sicherlich sind gewisse Ängste der Konsumenten bezüglich Datendiebstahl und -missbrauch ein ebenso negativer Punkt hinsichtlich Smart Home.

Wohin die Reise der Smart Home-Systeme geht

Da sich die Technologie im Wachstum befindet, gibt es natürlich viele Kunden, die sich bisher noch gar nicht mit dem Thema Smart Home befasst haben. Kenntnisse und technisches Know-how sind aber gerade im Bereich des Energiemanagements essenziell.

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Dieser Beitrag zur Energieeinsparung durch Smart Home-Systeme stammt aus der gemeinschaftlichen Feder von TCI Partner Prof. Dr. Peter Steinhoff und Maximilian Maier. (Bild: © Peter Steinhoff / Maximilian Maier / TCI GmbH)

Als abschließendes Fazit lässt sich dennoch festhalten, dass das bereits jetzt hohe Einsparpotenzial von Smart Home von bis zu 30 bis 40 Prozent eine effiziente Möglichkeit zur Senkung der Energiekosten und des Energieverbrauchs darstellt.* Durch die steigende und positive Entwicklung am Markt können Schwächen und Risiken reduziert werden, zum Beispiel über eine hohe Kaufbereitschaft der Kunden und durch bessere Aufklärung im Rahmen von Aufklärungskampagnen durch die Anbieter.

*Zum Thema Kostensenkung durch digitale Technologien und deren Mehrwert für Unternehmen allgemein empfiehlt sich auch ein Blick auf unseren Beitrag „Digitalisierungsgrad: Wie digital ist Deutschland?“.

 

Dieser Beitrag wurde von Professor Dr. Peter Steinhoff in Zusammenarbeit mit Maximilian Maier verfasst.

 

(Coverbild: © NicoElNino | fotolia.com)

Peter Steinhoff