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Don’t outsource thinking! Erfolgreiche TCI-Tagung über die Auslagerung von IT

“Don’t outsource thinking!”: Das war der Tenor der Tagung zum Thema Internationale Auslagerung von IT-Dienstleistungen, die am 25. Januar 2018 an der Hochschule für angewandtes Management in Kooperation mit der IHK Regensburg und der TCI stattfand. Denn das Thema Outsourcing, insbesondere von IT-Dienstleistungen, wird auch für mittelständische und kleinere Unternehmen immer relevanter. Damit die Bemühungen jedoch auch Früchte tragen, muss allen klar sein, dass die Aspekte viel weiter reichen, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Warum das Credo „Don’t outsource thinking!“ lauten muss.

Die Beweggründe im Wandel

Die Auslagerung von IT-Dienstleistungen ist seit Jahren nicht mehr aus den Unternehmen wegzudenken. TCI-Partner Dirk Metzger betonte bei seinem Vortrag, dass es in der ersten Auslagerungsphase lediglich um die Senkung der IT-Kosten gegangen ist. Heute stehen jedoch Themen wie Fachkräftemangel und damit erhebliche Personalengpässe im IT-Bereich im Vordergrund.

Laut dem IBA Geschäftsführer Rüdiger Warmer sehen sich viele insbesondere mittelständische Unternehmen ausgerechnet in dieser Situation zahlreicher neuer Herausforderungen in der IT konfrontiert und müssen dringend ihre Produkte und Services mit Hilfe der IT anpassen.

Die mitteleuropäische Sicht auf insbesondere Indien

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Prof. Dr. Peter Steinhoff im Vortrag bei der Tagung “Don’t outsource thinking!” (Bild: © Peter Steinhoff)

Somit geht deren Blick in Richtung Osten. Länder wie Weißrussland oder Indien gewinnen bei mittelständischen Unternehmen immer mehr an Relevanz. Laut Prof. Dr. Steinhoff besticht beispielweise Indien mit einer für lokale Verhältnisse geradezu unfassbaren Zahl an IT-Fachleuten und Unternehmen. Ressourcen im indischen Markt erscheinen aus hiesiger Sicht geradezu unbegrenzt und der sprachliche Zugang ist aufgrund der englischen Landessprache einfach. Durch Internet und neue Kommunikationsmittel ist der Kontakt mit diesen IT-Dienstleistern inzwischen viel einfacher als noch vor einigen Jahren.

Don’t outsource thinking: Faktoren für eine erfolgreiche internationale Auslagerung

Alle Experten wiesen darauf hin, dass dennoch zahlreiche Projekte scheitern. Ziele werden nicht im Ansatz oder nur unter großen Anstrengungen erreicht. Wie ein roter Faden zieht sich durch diese fehlgeschlagenen Projekte die Erkenntnis, dass die kulturelle Fallhöhe zwischen Indien aber auch zwischen Ost- und West-Europa groß ist.

Dieser zentralen Fragestellung widmete sich die Tagung und gab den Teilnehmenden zahlreiche Anregungen und Ideen mit auf den Weg, wie die Auslagerung von IT-Dienstleistungen erfolgreich umgesetzt werden kann.

Teilnehmerstimmen zur Tagung „Don’t outsource thinking!“

Die TCI-Tagung zur erfolgreichen internationalen Auslagerung von IT-Dienstleistungen fand am Campus Neumarkt statt und begeisterte ihre Teilnehmenden. Ein Stimmungsbild zu „Don’t outsource thinking!“ lässt sich anhand von einigen Teilnehmerstimmen nachzeichnen:

Es war eine sehr lehrreiche und interessante Veranstaltung, zumal ich gerade selber in meinem aktuellen Projekt viel mit Indern zu tun habe. Insbesondere die Vorträge der beiden Studentengruppen, aber auch der „Profis“ waren sehr fundiert, praxisnah und inhaltsreich und angenehm gering „marketingorientiert“.
Udo Schnell

Endlich eine Veranstaltung, die an uns Mittelständler gerichtet war.
Gerhard Steiner

Mir wurde bei dieser Tagung klar, dass das Silicon Valley des Ostens in Weißrussland liegt.
Prof. Pierre Rafih

Nearshoring und Offshoring sind probate Mittel zur Lösung des Fachkräftemangels. Das gilt auch für den Mittelstand. Das konnte durch die ausgezeichneten Vorträge klar und deutlich vermittelt werden.
Dr. Florian Rupp

 

(Coverbild: © Peter Steinhoff)

Peter Steinhoff