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E-Learning in Unternehmen – Wie Sie Mitarbeiter motivieren und fördern

Homeoffice, Flexwork, Jobsharing & Co. Moderne Arbeitszeitmodelle erschweren es Personalentwicklern und Führungskräften, ihren Mitarbeitern umfassende Weiterbildungsleistungen zu ermöglichen. Einen Termin für Inhouseseminare zu finden, frisst Zeit und Nerven. Die Lösung für diese Herausforderungen ist nicht neu, allerdings noch zu wenig in Unternehmen etabliert: Die Rede ist vom E-Learning, also digitalem Lernen. Über Webinare und Online Coaching bis hin zu digitalen Lernplattformen gibt es auf dem Markt heute ein weites Spektrum an Dienstleistern, die die Weiterbildung für Mitarbeiter optimieren. Vorteile von E-Learning sind, dass Mitarbeiter sich individuell, flexibel und zu jeder Zeit ortsunabhängig weiterbilden können. Für die erfolgreiche Integration von E-Learning in Ihr Unternehmen stellt Ihnen dieser Beitrag fünf hilfreiche Tipps zur Verfügung.

Was das Einführen von E-Learning in Unternehmen zur Herausforderung macht

Während es für junge Arbeitnehmer selbstverständlich ist, mit den neuesten Technologien zu arbeiten und zu lernen, sind häufig ältere Generationen den modernen Lernlösungen gegenüber kritisch eingestellt. Verantwortliche stehen nun vor zwei zentralen Herausforderungen, wenn es darum geht, E-Learning ins eigene Unternehmen zu bringen: Wie gestalten Sie das Lernen am Computer angenehm und motivierend, damit jeder Mitarbeiter von der Technologie profitieren kann? Und wie führen Sie eine E-Learning-Technologie erfolgreich in Ihrem Unternehmen ein?

5 Tipps, wie Sie eine E-Learning-Lösung erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen

Um E-Learning in Ihrem Unternehmen optimal integrieren zu können, sollten Sie die folgenden fünf Tipps berücksichtigen.

1. Legen Sie eine Lernstrategie fest

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem passenden E-Learning-Anbieter machen, sollten Sie Ihre Ziele definieren. Weshalb möchte ich diese in meinem Unternehmen einbinden? Welchen Vorteil verschafft mir eine E-Learning Lösung? Legen Sie im nächsten Schritt eine E-Learning-Strategie fest. So können Sie im Auswahlverfahren leichter zwischen den Anbietern und deren Leistungen differenzieren.

2. Starten Sie eine Testrunde

Legen Sie unter Ihren Mitarbeitern Testnutzer fest, die Ihre neue E-Learning Software testen und Ihnen danach detailliert Feedback geben. Ist diese leicht und intuitiv zu benutzen? Gibt es entscheidende Vorteile oder Nachteile?

3. Legen Sie Verantwortliche fest

Manchmal zieht die Einführung einer Software in bereits bestehende Strukturen starke Veränderungen nach sich. Im Idealfall legen Sie vor der Einführung Verantwortliche fest, die sich intensiv mit der E-Learning-Lösung auseinandersetzen und zukünftig als „Experten“ im Unternehmen fungieren. Diese Experten sind bei Herausforderungen zentrale Ansprechpartner für die weiteren Kollegen. Erklären Sie zudem Ihren Mitarbeitern die Ziele, die für die Implementierung der Software sprechen, und stellen Sie das Tool im Detail vor.

4. Nehmen Sie Kritik und Ängste ernst

Denken Sie daran, dass es seitens Ihrer Mitarbeiter zu Kritik und Verwirrung kommen kann. Besonders Mitarbeiter, die es nicht gewohnt sind, mit neuester Software zu arbeiten, könnten dem Projekt zu Beginn sehr kritisch gegenüberstehen. Vor allem wenn die Lösung nicht intuitiv bedienbar ist, führt dies schnell zu Unklarheiten. Achten Sie bei der Auswahl deshalb besonders auf eine leicht bedienbare Benutzeroberfläche und stellen Sie – wenn notwendig – einen Leitfaden zur Nutzung zur Verfügung.

5. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter

Motivierte Menschen lernen leichter und selbstständiger. Daher ist es wichtig, Ihren Mitarbeitern die neu eingeführte Lernplattform schmackhaft zu machen. Wie kann diese Ihre Mitarbeiter in Zukunft unterstützen? Was sind die konkreten Vorteile? Sie könnten beispielsweise die Orts- und zeitliche Ungebundenheit anführen. Darüber hinaus können Mitarbeiter je nach Wissensstand individuell Kurse beziehungsweise Webinare belegen. Kein Kollege muss sich folglich schlecht fühlen, wenn er Fragen stellt oder für bestimmte Aufgaben mehr Zeit benötigt. Auch die große Auswahlmöglichkeit an Themengebieten ist nicht zu vernachlässigen. Gute Lernplattformen bieten verschiedenste Kurse an – Mitarbeiter können sich so in vielen Bereichen weiterbilden und Kompetenzen entwickeln.

Warum E-Learning in Unternehmen zu Recht immer wichtiger wird

Eine klar definierte Lernkultur innerhalb des Unternehmens und eine sorgfältige Planung bilden die Basis für die Implementierung einer E-Learning-Lösung. Um langfristig Mitarbeiter auf dem neuesten Wissensstand zu halten, müssen diese für das Lernen am Computer durch Verantwortliche überzeugt und motiviert werden. Am besten gelingt dies durch die Festlegung ausgewählter Ansprechpartner und eine ausführliche Vorstellung des neuen E-Learning Tools.

 

(Coverbild: © chagin | fotolia.com)

Kai Baum