Scrum, Product-Backlog, Sprint-Backlog, Sprint, Inkrement, Product Increment, 1 Tag, 30 Tage, Zyklus, Risikominimierung, Scrum Master Training,

Scrum Master Training bei TCI – Agil in die Zukunft

Wer nicht „agile“ arbeitet, ist out! Immer mehr Kunden fordern ein agiles Vorgehen und setzen eine Scrum Master Zertifizierung für eine Beauftragung voraus. Im Juni 2017 fand das erste Scrum Master Training im TCI Büro in Mannheim statt. Die Teilnehmer sammelten dabei wertvolle Erfahrungen. Weitere Trainings zu den Bereichen Scrum Master, Product Owner und Design Thinking sind geplant. Und wie die Entwicklungen zeigen: Es lohnt sich. 

Scrum Master Training: Vermittlung der Basics

Alle Teilnehmer des Trainings waren sich einig: Es hat sich gelohnt. Trainer Heiko Stapf hat es verstanden, die Theorie des Scrum Guide sehr praxisnah zu vermitteln. Anstelle der Rolle des Projektleiters gibt es im Scrum die Rollen Scrum Master, Product Owner und das Entwicklungsteam. Wir sprechen von Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review und Sprint Retrospektive. Grundsätzlich lässt sich feststellen: je komplexer und chaotischer das Projektumfeld, desto besser eignet sich die agile Vorgehensweise.

Mit Sprints zum Ziel

Ziel ist es, in kurzen Zyklen von maximal 30 Tagen Dauer (sog. „Sprints“) jeweils ein funktionsfähiges Teilprodukt („Product Increment“) zu liefern, damit frühzeitig Erfahrungen zu sammeln und so Risiken zu verringern. Von Sprint zu Sprint wird das Product Increment verbessert – bis hin zum endgültigen Produkt. Änderungen sind willkommen, weil der Prozess diese bei jedem neuen Sprint berücksichtigen kann. Wir arbeiten mit KANBAN Boards, Planning Poker und Release Burndown Chart. Eine Herausforderung für den Trainer sind die vielen und anspruchsvollen Fragen der TCI Teilnehmer, die in sehr unterschiedlichen Bereichen tätig sind und schon eine sehr genaue Antwort haben wollen.

Gruppenbild, Fortbildung, Scrum Master Training, Werner Siedl, Patrick Müller, Arbeitsgruppe, Peter Pollack, Training, Design Thinking
Das Scrum Master Training bei TCI erfolgt in kleinen Gruppen mit maximalem Effekt. (Bild: © Werner Siedl)

Scrum Master Training: Wer ist für was verantwortlich?

Schnell wird klar, dass speziell das Verhalten im agilen Umfeld ein komplettes Umdenken erfordert. Eine „Dienende Führungskultur“ der Führungskräfte ist wesentlich für die erfolgreiche Umsetzung in einer Organisation. Der Product Owner ist verantwortlich dafür, „das Richtige zu tun“, der Scrum Master für das „richtige Tempo“ und das Entwicklungsteam dafür, „es richtig zu tun“. Das Entwicklungsteam organisiert sich selbst und legt fest, wie innerhalb des Teams die Ziele des aktuellen Sprints am besten erreicht werden.

Agile Leitsätze geben Orientierung

Die Leitsätze des Agilen Manifests beschreiben die Werte und Prinzipien und geben damit den Rahmen vor:

  • Individuen und Interaktionen stehen über Prozessen und Werkzeugen.
  • Funktionierende Software (Produkt) steht über einer umfassenden Dokumentation.
  • Zusammenarbeit mit dem Kunden steht über Vertragsverhandlung.
  • Reagieren auf Veränderungen steht über dem Befolgen eines Plans.

Schneller und flexibler auf Veränderungen bei Kunden und im Markt reagieren können, bei bleibender Qualität: Das sind die Hauptvorteile der agilen Vorgehensweise.

Persönlichen Erfahrungen mit dem Scrum Master Training

Zwei Tage nach dem zweitägigen Scrum Master Training habe ich online den Test für die Zertifizierung gemacht und anschließend gleich meine Scrum Master Zertifizierung erhalten. Zusammen mit Patrick Müller (auch Teilnehmer im Training) habe ich das Erlernte sofort in unserem internen TCI-Projekt „MeGduZ“ angewendet und wir haben gemeinsam ein Product Backlog mit User Stories erstellt.

Generell lässt sich beobachten: Die Kundenanfragen und Projektanforderungen mit Bedarf an Expertenwissen in Scrum, Kanban und Design Thinking häufen sich. Das ist auch speziell zu Scaled Agile Framework (SAFe) der Fall. SAFe hat den Anspruch, das Framework Scrum in einer größeren Organisation zu skalieren und einzuführen. Es soll ermöglichen, Agilität im Enterprise-Umfeld und großen Maßstab anzuwenden. Vereinfacht könnte man sagen: Was Scrum für das agile Team ist, ist SAFe für das agile Unternehmen.

Schon einen Monat nach dem Training habe ich die Möglichkeit bekommen, bei einem Kunden bei der Einführung von SAFe mitzuarbeiten. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in Projekten gelingt das sehr schnelle Mitwirken im eingespielten Team. Dank der guten und praxistauglichen Tipps aus dem Scrum Master Training kann ich hin und wieder richtig punkten und dem Team beim Kunden direkt helfen. Neben der fachlichen Scrum Methode ist vor allem Unterstützung bei der Veränderung des Mindset bei Führungskräften und Mitarbeitern notwendig. Die Führungskräfte müssen lernen sich zurück zu nehmen. Das Entwicklungsteam muss lernen sich selbst zu organisieren und selbständig zu entscheiden. Das gelingt nur, wenn jemand auf Augenhöhe und Führungserfahrung dies vermittelt. Für mich hat sich die Investition in das Training in kurzer Zeit schon rentiert.

Weitere Termine für Scum- und Design Thinking-Trainings

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich „agile“ weiterzubilden und weiterzuentwickeln, hat an den folgenden Terminen für Trainings und Seminare im TCI Büro in Mannheim die Gelegenheit dazu:

  • Fr. 01. und Sa. 02. September 2017
    Seminar „Scrum: Scrum-Master“ in Mannheim
  • Fr. 29. und Sa 30. September 2017
    Seminar „Design Thinking“ in Mannheim
  • Fr. 20. und Sa. 21. Oktober 2017
    Seminar „Scrum: Product-Owner“ in Mannheim
  • Fr. 10. und Sa. 11. November 2017
    Seminar „Design Thinking“ in Mannheim

Auch externe Teilnehmer sind willkommen! Für weitere Informationen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an Peter Pollack oder Werner Siedl.

Autor & Kontaktperson: Werner Siedl

(Coverbild: © Patrick Müller)

TCI Redaktion